Injektionstechnik - Flüssigdüngung immer richtig dosiert.

Funktionsweise der Injektionsmaschine



Mit Stachelrädern wird Flüssigdünger 6 cm tief in den Boden injiziert. Jedes Rad verfügt dafür über 12 hohle Stachel, die sogenannten Spoke. Kurz nach dem Eintauchen des Spoke in den Boden wird
über eine mechanische Nabensteuerung ein Kanal geöffnet und der Dünger als Ammonium-Depot dort abgelegt. Eine computergesteuerte Regelung der Düngermenge erlaubt Ausbringmengen von 50 bis 3000 l/ha auch bei wechselnden Fahrgeschwindigkeiten. Um im optimalen Systemdruckbereich von 1,5 bis 8,0 bar zu arbeiten ist ein Einsatz von Düsenplättchen vorgesehen.
  • 2 Radfedern, garantierter Parallellauf
  • Kugellager, garantieren höhere Lebensdauer als Gleitlager im Nabeninneren
  • Gleitsteinverteilung, erhöht die Verweildauer im Boden
  • Hartmetallspoke haben eine höhere Verschleißgrenze

Der Abstand zwischen den einzelnen Depots beträgt 13 cm, der Reihenabstand 25cm. (bei kleineren Maschinen ist der Reihenabstand auch variabel einstellbar) Das Standardprogramm
umfasst 6m- und 12m- Maschinen. Andere Arbeitsbreiten sind optional nach Rücksprache mit dem Hersteller bis 18m möglich. Das Funktionsprinzip ist bei allen Injektionsmaschinen der Güstrower Baureihe GFI gleich. Es werden Injektionsräder aus Aluminium und Edelstahl eingesetzt, die mit
Hartmetall besetzten Spoke ausgerüstet sind. Die Räder sind federnd am Rahmen befestigt.
 
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